Hallo meine Liebe.
Schön, dass du da bist.
Bevor wir gemeinsam losgehen, ist mir eines wichtig: Du sollst genau wissen, worauf du dich einlässt. Was ein Coaching dir schenken kann. Und was es nicht leisten kann.
Ehrlichkeit ist für mich die Grundlage für einen Raum, in dem du dich wirklich sicher fühlen kannst.
Was Coaching bei mir bedeutet
Ich begleite dich. Ich gehe ein Stück des Weges mit dir, stelle Fragen, höre zu, gebe dir Impulse und zeige dir Übungen, die dir helfen können, wieder bei dir anzukommen.
Dabei arbeite ich unter anderem mit:
- Gesprächen und Fragen, die dich zu deinen eigenen Antworten führen
- sanften Atemübungen
- Entspannungsverfahren wie Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training
- Meditationen und Fantasiereisen
- Übungen in und mit der Natur
- Klopftechnik (EFT)
- auf Wunsch ätherischen Ölen als sanfte Unterstützung für Entspannung
Den Weg gehst du selbst. Du bist die Expertin für dein Leben. Du entscheidest, was du ausprobierst, was du mitnimmst und was du in deinem Alltag umsetzt.
Ich halte den Raum. Das Wachsen passiert in dir.
So läuft eine Session ab
Eine Coaching-Session dauert 90 Minuten und hat drei Teile:
Ankommen
Wir starten mit einer kleinen Entspannung oder Meditation, meist mit sanften Atemübungen. So kannst du den Alltag hinter dir lassen und bei dir ankommen.
Deep Dive
Dann gehen wir in dein Thema. Dabei können auch tiefe Gefühle und alte Erfahrungen auftauchen. Das darf sein. Du bestimmst das Tempo. Wenn es zu viel wird, halten wir an und kommen gemeinsam zurück ins Hier und Jetzt.
Integration
Zum Abschluss kommen wir wieder zur Ruhe, damit du gut geerdet aus der Session gehst. Danach bekommst du eine Zusammenfassung und kleine Übungen per Mail.
Welche Übungen wir machen, stimme ich ganz auf dich ab. Du darfst jede Übung jederzeit abbrechen oder ablehnen. Alles kann, nichts muss.
Was Coaching nicht ist
Coaching ist keine Psychotherapie, keine Heilbehandlung und keine ärztliche Behandlung. Es ersetzt sie auch nicht.
Ich bin weder Ärztin noch Psychotherapeutin oder Heilpraktikerin. Ich stelle keine Diagnosen, behandle keine körperlichen oder psychischen Erkrankungen und gebe keine Heilversprechen. Auch Traumaarbeit gehört nicht in mein Coaching.
Für wen mein Coaching passt
Viele Frauen kommen zu mir, weil sie spüren: So kann es nicht weitergehen. Manche, bevor der Stress zu groß wird. Andere, nachdem sie schon einmal ganz unten waren. Damit du gut einschätzen kannst, ob ein Coaching gerade das Richtige für dich ist, hilft dir dieser kleine Wegweiser:
Coaching passt gut
Du bist gestresst und oft erschöpft, aber du funktionierst noch und kommst durch deinen Alltag. Du merkst, dass du etwas verändern möchtest, und willst gut für dich sorgen, bevor es zu viel wird.
Coaching passt nach Rücksprache
Du hattest einen Burnout oder eine depressive Phase oder bist gerade in Therapie, fühlst dich aber wieder stabil. Dann kann ein Coaching dich gut begleiten. Sprich vorher am besten mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Therapeutin bzw. deinem Therapeuten, ob ein Coaching gerade sinnvoll für dich ist – und erzähl mir davon.
Zuerst ärztliche oder therapeutische Hilfe
Du schaffst deinen Alltag gerade kaum noch, bist wegen Erschöpfung oder Depression krankgeschrieben, hast häufig Panikattacken oder kannst kaum noch schlafen. Oder du hast Gedanken, nicht mehr leben zu wollen. Dann ist ein Coaching im Moment nicht das Richtige für dich. Und das ist völlig in Ordnung. Bitte hol dir zuerst ärztliche oder therapeutische Unterstützung. Wenn du wieder stabiler bist, bin ich gerne für dich da.
Wenn alte Wunden berührt werden
Im Coaching schauen wir auch auf das, was dich geprägt hat. Manchmal berührt das alte Erfahrungen. Das ist normal und darf da sein.
Wenn du weißt, dass bestimmte Erfahrungen dich sehr stark aufwühlen, zum Beispiel ein Trauma, Flashbacks oder Panikattacken, erzähl mir gern vorher davon. Dann schauen wir im Kennenlerngespräch in Ruhe, ob und wie ein Coaching gut für dich passt. Bei einer diagnostizierten Traumafolgestörung oder wenn du gerade in einer Traumatherapie bist, sprich bitte vorher mit deiner Therapeutin bzw. deinem Therapeuten.
Vor unserer ersten Session schicke ich dir außerdem mein Merkblatt „Achtsam mit dir“ zum achtsamen Umgang mit intensiven Gefühlen. So weißt du, was du tun kannst, wenn es einmal intensiv wird. Du kannst es dir auch hier direkt herunterladen.
Eine kleine Übung zum Runterkommen
Wenn dir gerade alles zu viel wird, kann dir die Schmetterlingsumarmung helfen, wieder ein bisschen ruhiger zu werden und bei dir anzukommen. Mach einfach mit, in deinem eigenen Tempo. Alles kann, nichts muss.
Diese Übung ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Hilfe. Wenn es dir gerade sehr schlecht geht, hol dir bitte Unterstützung, zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenfrei und rund um die Uhr). Mehr dazu findest du weiter unten bei „Wenn es dir gerade nicht gut geht“.

Wo meine Grenzen sind
Es kann passieren, dass im Coaching Themen hochkommen, die mehr brauchen, als ich dir geben kann. Wenn ich das bemerke, sage ich es dir ehrlich. Dann pausieren wir oder beenden das Coaching, und ich ermutige dich, dir die passende fachliche Unterstützung zu holen. Bereits bezahlte, noch nicht genutzte Sessions bekommst du in diesem Fall anteilig zurück.
Das ist kein Scheitern. Das ist Verantwortung. Für dich und für mich.
Atemübungen: achtsam mit dir
In jeder Session arbeite ich mit sanften Atemübungen, manchmal auch mit kurzem Luftanhalten. Immer nur so, wie es für dich angenehm ist.
Erzähl mir bitte vorher davon und halte gegebenenfalls Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wenn etwas davon auf dich zutrifft:
- Schwangerschaft
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck
- Epilepsie oder Krampfanfälle
- Asthma oder andere Atemwegserkrankungen
- eine kürzlich zurückliegende Operation
- Augenerkrankungen wie Glaukom oder Netzhautablösung
- Panikstörungen, Traumafolgestörungen oder andere psychische Erkrankungen
Dann passen wir die Übungen an oder lassen das Luftanhalten weg. Und wenn dir während einer Übung schwindelig oder unwohl wird, hörst du einfach auf und atmest ruhig und normal weiter. Du musst nichts durchhalten.
Ganz wichtig: Atemübungen mit Luftanhalten oder schnellem Atmen bitte nie im oder am Wasser, in der Badewanne, beim Autofahren oder bei anderen Tätigkeiten, die deine volle Aufmerksamkeit brauchen.
Ätherische Öle: sanft und freiwillig
Auf Wunsch unterstütze ich Entspannung und Meditation mit ätherischen Ölen. Das ist ganz freiwillig. Sie sollen dein Wohlbefinden unterstützen, nicht Beschwerden oder Krankheiten behandeln.
Ätherische Öle sind natürlich, aber sehr konzentriert. Sie können Allergien, Hautreizungen oder Reaktionen der Atemwege auslösen. Erzähl mir bitte vorher, wenn du
- Allergien oder Unverträglichkeiten hast, zum Beispiel gegen Düfte,
- Asthma oder eine andere Atemwegserkrankung hast,
- Epilepsie hast,
- schwanger bist oder stillst,
- regelmäßig Medikamente nimmst.
Für die Anwendung zu Hause gilt:
- Öle nie unverdünnt auf die Haut geben und nicht einnehmen
- Augen und Schleimhäute schützen
- für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren
- bei Babys und Kleinkindern, in der Schwangerschaft und Stillzeit vorher ärztlich oder mit deiner Hebamme abklären
- bei Reizungen oder Unwohlsein sofort aufhören
Deine Eigenverantwortung
Während unserer gemeinsamen Zeit bist du die wichtigste Expertin für dich. Du darfst auf deine Grenzen achten, jede Übung unterbrechen, jede Frage unbeantwortet lassen und mir sagen, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt.
Veränderung entsteht nicht nur in unseren Sessions, sondern vor allem in deinem Alltag dazwischen. Dafür braucht es nicht noch mehr, sondern oft einfach etwas anderes. Zehn Minuten Atmen statt noch schnell die Wäsche. Ein Nein, wo sonst ein Ja kam. Die kleinen Übungen, die du nach jeder Session bekommst, sind kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste. Sie sind Zeit nur für dich. Und Entspannen ist kein Nichtstun: Du tust etwas, für dich.
Coaching ist ein gemeinsamer Prozess, und jede Reise ist anders. Deshalb kann ich dir kein bestimmtes Ergebnis versprechen. Was ich dir versprechen kann: Ich bin mit offenem Herzen, voller Aufmerksamkeit und mit allem, was ich gelernt habe, für dich da.
Vor unserem Kennenlerngespräch füllst du meinen kurzen Coaching-Fragebogen aus. Darin frage ich – mit deiner ausdrücklichen Einwilligung – auch ein paar Dinge zu deiner Gesundheit ab, damit ich dich sicher begleiten kann. Deine Angaben behandle ich streng vertraulich.

Wenn es dir gerade nicht gut geht
Bitte warte nicht. Hier bekommst du sofort Hilfe, kostenfrei und rund um die Uhr:
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (anonym, auch per Chat und E-Mail: telefonseelsorge.de)
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
- In akuten Notfällen: Notruf 112
Beratungsstellen und Krisendienste in deiner Nähe findest du bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Kleine Übungen für akute Momente findest du in meinem Merkblatt „Achtsam mit dir“.
Du bist nicht allein.
Alle Details zu unserer Zusammenarbeit findest du in meinen AGB.
Bleib dir verbunden. Ich freu mich auf dich.

