Waldbaden – Achtsamkeit in der Natur

Klangschale auf dem Waldboden

Waldbaden „Shinrin Yoku” stammt aus Japan und bedeutet das Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes. Es ist eine achtsame Naturerfahrung und bringt die Leute in die Langsamkeit und in die Achtsamkeit. Man nimmt den Wald bewusst mit allen Sinnen wahr und praktiziert diverse Übungen. 

Hier wird Stress abgebaut und die Gesundheit wird gefördert.

Wir sind 90% des Tages im Funktionsmodus und laufen auf Autopilot. Die meisten Entscheidungen treffen wir unbewusst, um unser Gehirn vor Überforderung zu schützen.

Waldbaden bringt zurück in die Achtsamkeit und somit ins Hier und Jetzt!

Terpene sind Botenstoffe, die die Pflanzen austauschen, um zu kommunizieren. Diese haben auch einen Einfluss auf den Menschen und töten Krankheitserreger und tragen zur Verbesserung des Immunsystems bei. Außerdem wird der Blutdruck gesenkt und wir haben die Möglichkeit durch die sauerstoffreiche und gute Luftqualität mehr besser in die Entspannung zu kommen (Achtung für Allergiker) 

Das Grün wirkt beruhigend auf uns. Der Parasympathikus des vegetativen Nervensystems wird aktiviert (unser Ruhenerv), was sich positiv auf unser Stresslevel und die mentale Gesundheit auswirkt. 

Unser Sympathikus nimmt ab und Adrenalin und Cortisol (unsere Stresshormone) werden gesenkt.

Außerdem ist Waldbaden eine einfache Möglichkeit, die sich auch gut in den Alltag integrieren lässt.

Bestimmte Sinnesübungen wirken sich ebenso positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus. Zum Beispiel ist eine Augenübung, bei der man in die Ferne schauen muss, ein besonders guter Ausgleich zu der vielen Bildschirmarbeit. 

Übungen zum Geruchssinn erinnern uns an die frühe Kindheit, weil der Geruchssinn mit unserem limbischen System verbunden ist, der älteste Teil unseres Gehirns ist.  

Der Tastsinn, den wir im normalen Alltag eher weniger nutzen, bietet uns die Möglichkeit, auf eine andere Art und Weise unsere Welt zu erkunden und wirkt sehr beruhigend.

Gruppe steht draußen im Kreis und riechen an Waldgegenständen- Alle freuen sich

Als angehender Coach ist es mir wichtig, dass man sich selbst reflektieren kann und einen bewussten Raum der Achtsamkeit schafft, um den Prozess des eigenen Wachstums zu stärken. 

Außerdem sind mir Spiritualität und das Tool der Meditation wichtig, ebenso wie die Verwurzelung und Anbindung an das Urvertrauen. 

Ich persönlich finde, dass das Waldbaden gut geeignet ist, um wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen und sich selbst bewusster wahrzunehmen.

In der Achtsamkeit schaffen wir Raum für Gefühle und können uns selbst reflektieren!

Quelle: Ausbildung zur Kursleiterin für Waldbaden, deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit

Das sagen Teilnehmer/-innen:

Nach oben scrollen